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Jugendbewegung. In Lexikon steht das Folgende unter Jugendbewegung / Wandervogel:

Jugendbewegung, um die Jh.wende im dt.sprachigen Raum entstandene. Bewegung, die v. a. von Teilen der bürgerl. Jugend getragen wurde und im Ggs. zur Ind.gesellschaft bäuerl. Dorfkultur und romant. stilisierte Vorstellungen vom Vagantenleben usw. als Vorbild für ein neues Leben der Einfachheit" und Wahrhaftigkeit" sowie für einen radikalen Individualismus proklamierte. Organisierte Anfänge 1896/97 in gymnasialen Wandergruppen in Steglitz (= Berlin) konstituierten sich 1901 im Wandervogel". 1908 entstand als Gegengewicht zu Volk. Schwärmerei die Dt. Akadem. Freischar". In Opposition zu Student. Korporationen formierte sich 1913 die Freidt. Jugend" auf dem Hohen Meißner. Nach dem 1. Weltkrieg entwickelten sich die völk. J. (Adler und Falken", Jungnat. Bund"), christl. Gruppen (z.B. ev. Bund der Köngener", kath. Quickborn", Neudeutschland") sowie polit. und konfessionell unabhängige Bünde, seit 1923 zusammenfassend bündische Jugend genannt. Soweit Verbände der J. nicht in der Hitlerjugend aufgingen, wurden diese 1933 verboten. Eine Reihe von Verbänden wurde nach 1945 neu gegründet, sie blieben jedoch bedeutungslos.



Wandervogel, um 1895 von Hermann Hoffmann begründete Gruppenbildung von Schülern des Gymnasiums in Steglitz (= Berlin) die zum Ausgangspunkt der dt. Jugendbewegung wurde. Der W. erstrebte die Überwindung der Großstadtzivilisation und versuchte, einen eigenen jugendspezif. Lebensstil zu entwickeln, in dem Wandern, Zeltlager, Volkstanz und -lied eine große Rolle spielten. Die seit 1904 entstandenen Bünde (u. a. Alt-Wandervogel", Dt. Bund für Jugendwanderungen Jungwandervogel") schlossen sich 1913 zum W. e. V., Bund für dt. Jugendwandern zusammen (Aufnahme auch von Volksschülern und Mädchen). 1933 Auflösung der Wandervogelbünde; nach dem 2. Weltkrieg zahlr. Neugründungen (Wandervogel., Neu-Wandervogel, Dt. Jungenbund).

Auf diesen Seiten soll nach und nach ein Beitrag zur Geschichte der Jugendbewegung geleistet werden. Dabei soll aber der Blick nicht nur auf Vergangenem vor dem Zweiten Weltkrieg ruhen. Auch die Zeit nach 1945 bis in die Gegenwart soll Thema sein. Auch hier bittet die Schriftleitung um etwas Geduld, bis diese Rubrik einigermaßen "steht".



ganz oben: Jungs auf einem Lager

Mitte: tusk, Bundesführer der d. j. 1. 11

darunter: Munsterlager 1933 - das letzte Treffen der bündischen Jugend unmittelbar vor dem Verbot durch die Nationalsozialisten

ganz unten: auch Jugendbewegung! Hippies der 70er Jahre

 
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Juni 2017: Der Graue Reiter 126/127/128 ist noch vor Pfingsten fertig geworden und schon auf dem Weg zum Bundeslager!



November 2016: Die Reihe der "rot-grauen blätter" wird weitergeführt. Nummer 100 und Nr. 101 stehen zum Download zur Verfügung. Alte Nummer leider aus rechtlichen Gründen nicht mehr. >>> Hier geht's zur Nummer 101.



Der Graue Reiter 129 ist zzt. ebenfalls in Arbeit. Mit dieser Dokumentation soll das Kapitel "GRAUE REITER in der
DDR" aufgearbeitet werden. Erscheinungstermin ist für Winter 2017 geplant. Im Moment beträgt der Umfang 54 Seiten. In nächster Zeit wird es noch ein paar Fahrten in den Osten geben, um Zeitzeugen zu befragen und weiteres Material zusammenzutragen.