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  Der GRAUE REITER  
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Das "GRAUE-REITER"-Heft erscheint seit 1953. Maßgeblichen Anteil an Inhalt und Gestaltung der ersten Jahre hatten der Graue Elch (Karl Hils) und Schnauz (Erich Mönch). Gerade Schnauz, der es als Lithograph bis zum Gastdozenten in die Vereinigten Staaten von Amerika brachte, prägte das Erscheinungsbild dieser Heftreihe in den 50er- und 60er-Jahren. Gerade die liebevolle und doch strenge, manchmal asketisch einfache Gestaltung und die inhaltsvollen Texte machten das GRAUEN-REITER-Heft weit über den eigenen Bund hinaus bekannt.

Hier als Beispiel einige wenige Musterseiten des GRAUEN REITERS 110 als PDF: PDF-Datei GR-110

Hier das komplette PDF des legendären tusk-Heftes (GRAUER REITER 17): PDF-Datei GR-17

Am 1. Juli 1953 lesen wir im GRAUEN REITER Nummer 1: "Unser neues Führerblatt! Nach dem Gau-Thingbeschluss des 'GRAUEN REITERS', Bärenthal an der Beera, Pfingsten 1953 soll das Führerblatt 'Adlerhorst' der Landesmark Süd-Württemberg-Hohenzollern, nach einer vorhergegangenen Unterredung mit Feldmeister Karl Hils (Grauer Elch), Böblingen, mit dessen Thule-Brief, der für Thule und die LM Württemberg erschien, vereinigt werden. Bei der Unterredung in Böblingen war auch der BFM Kajus Roller zugegen, der die Neugestaltung unseres 'Führerblattes' gut geheißen hat. Die Redaktion übernimmt ab sofort der 'Graue Elch' und Feldmeister Falk. Den Druck und die Gestaltung übernimmt der 'Graue Elch'. Der 'Graue Elch' ist, wie im Lager-Adlerhorst Nr. 29 schon bekannt gegeben, dem GRAUEN REITER beigetreten. Ständige Mitarbeiter sind die Lokalredakteure des GRAUEN REITERS sowie der L.B.-Schrifttum Feldmeister Schnauz. Sämtliche Angehörige des GRAUEN REITERS sind zur Mitarbeit aufgefordert. Desgleichen auch die Stämme des 'Gau Donau' der Landesmark. Das Blatt erhält nach Gau-Thingbeschluss den Titel 'Der GRAUE REITER' (früher Thule-Brief und Adlerhorst). Letzteres Führerblatt der Landesmark 'Süd-Württemberg-Hohenzollern'. Thule-Brief und Adlerhorst stellen ihr Erscheinen ein. Der 'GRAUE REITER' erscheint monatlich. Preis für das Blatt wie seither beim Adlerhorst, bis eine Neuregelung erfolgt.
gezeichnet Schnauz Feldmeister

Bis zur Nummer 32 hat Grauer Elch die Schriftleitung inne, auch er prägt mit seinem markanten, manchmal fast schon militärisch anmutenden Stil die Heftreihe. Dann verschwindet er plötzlich von der Bildfläche, sein Name taucht in keinem Heft mehr auf. Schnauz führt die Hefte bis zu seinem Tod, Pfingsten 1977, weiter. Im GRAUEN REITER 84 steht zum Tod von Schnauz: "Von seinem Beruf her als Lithograph her war Schnauz als Illustrator prädestiniert. Lange Zeit zeichnete er für die Zeitschrift 'Das Lagerfeuer' des BDP; ab 1953 war er zusammen mit dem Grauen Elch Herausgeber der Hefte 'Der GRAUE REITER'. Nach dem Tod des Grauen Elchs übernahm er die Schriftleitung unserer Zeitschrift 'Der GRAUE REITER' und auch die Illustration. Das letzte Heft mit der Nummer 83 konnte er auf seinem Krankenlager noch fertig stellen, zur Nr. 84 reichte seine Kraft nicht mehr aus. Welch eine Fülle von Gedanken, Anregungen und vor allem wie viel Arbeit in diesen 84 Heften steckt, die im Laufe von 25 Jahren erschienen sind, kann nur der ermessen, der sie alle aufmerksam gelesen hat."

Das Erbe von Schnauz traten Gari, der alte Bundesführer, und Renate Härle an, die dann bis April 1982 die Heftreihe fortführten. Danach folgte Ger, der dann bis April 1990 das Amt der Schriftleitung führte. Ende 1991 kommt dann eine junge, neue Mannschaft ans Ruder: Lunk (Martin Fleischmann) und stuffy (Stephan M. Sommer). Beiden ist klar, dass sie die in Punkto Illustration an das große "Vorbild" Schnauz nicht herankommen. Deshalb versuchen sie, ihren Schwerpunkt auf anspruchtsvolle Themen und Texte zu legen, was auch teilweise gelingt. Ab der Nummer 106/107 (Sommer 1997) ist nur noch stuffy im Amt. Da die Hefte jetzt am Mac Intosh in Quark Xpress erstellt werden, kommt mehr und mehr Professionalität in das Layout, jetzt können auch Bilder als belebendes Element in den Umbruch genommen werden. Juli 2004 geht die Schriftleitung mit ihrer Heimseite online. Trotz der technischen Möglichkeiten sollen in Zukunft der Umbruch, die Typographie des Heftes möglichst einfach gehalten werden. Wie überzeugend solche Hefte auch noch heute sein können, zeigen die Nummern aus den 50er und 60er Jahren . . .

Schriftleitung seit 1953:

  • 1953 bis 1958 (Nummer 1 bis 32): Karl Hils (Grauer Elch)

  • Bei den beiden folgenden Heften hatte vermulichErich Mönch (Schnauz) die Schriftleitung inne. Die Nummer 35 brachte die Sippe Schwarzer Adler (verantwortlich für Inhalt und Ausführung Oskar Meyer) heraus, die Nummer 33/34 wurde von den Pfadfinderinnen des Bundes herausgebracht.

  • Von ca. 1959 bis zu seinem Tod Pfingsten 1977 hatte Erich Mönch (Schnauz) das Amt der Schriftleitung inne (Nummer 36 bis 83). Schon bei den Nummern 50 bis 60 ging ihm Gisela Fähndrichs (Racki) zur Hand, bei den Nummern 61 bis 64 war sie offiziell in der Schriftleitung.

  • 1968 bis ca. 1972: Erich Mönch (Schnauz) und Konrad Kimmerle (Nummern 66/67 bis 77)

  • 1972 bis Pfingsten 1977: Erich Mönch (Schnauz), Konrad Kimmerle, Renate Härle (alle Tübingen), Nummern 79 bis 83)

  • Pfingsten 1977 bis April 1982: Theo Hohenadel (Gari) und Renate Härle (beide Tübingen), Nummern 84 bis 94

  • März 1985 bis April 1990: Arnold Hartwich (Ger), Nummern 95 bis 99

  • Dezember 1991 bis Juli 1997: Martin Fleischmann (Lunk) und Stephan M. Sommer (stuffy), Nummern 100 bis 105

  • Ab Ende 1997 bis 2010: Stephan M. Sommer (stuffy), Nummern 106 bis 122/123.

  • 2010 bis 2013 Armin Müller

  • 2013 bis 2015 Vanessa Graf

  • seit Oktober 2015 Stephan M. Sommer


 
Der GRAUE REITER
Alle Hefte im Überblick
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30. April 2018: Dank Kafe konnte das Buch des Grauen Reiters von 1954 digitalisiert werden. Ein Paar Seiten findet ihr dann im neuem Heft. Eventuell wird es einen Nachdruck geben!



Februar 2018: Arbeiten am neuen Heft beginnen. Thema: "Der Haddak"



Juni 2017: Der Graue Reiter 126/127/128 ist noch vor Pfingsten fertig geworden und schon auf dem Weg zum Bundeslager!



November 2016: Die Reihe der "rot-grauen blätter" wird weitergeführt. Nummer 100 und Nr. 101 stehen zum Download zur Verfügung. Alte Nummer leider aus rechtlichen Gründen nicht mehr. >>> Hier geht's zur Nummer 101.



Der Graue Reiter 130 ist zzt. ebenfalls in Arbeit. Mit dieser Dokumentation soll das Kapitel "GRAUE REITER in der
DDR" aufgearbeitet werden. Erscheinungstermin ist für Winter 2018 geplant. Im Moment beträgt der Umfang 54 Seiten. In nächster Zeit wird es noch ein paar Fahrten in den Osten geben, um Zeitzeugen zu befragen und weiteres Material zusammenzutragen.