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  rot-graue blätter 001-010  
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Die Nummer 001 der rot-grauen blätter hat das Buch Lao Te King von Lao Tse zum Inhalt. Es gibt viele deutsche Übersetzungen von diesem Buch, diese scheint mir die beste zu sein. Einfache, klare und doch fast lyrische Sprache, die an klassische chinesische Gedichte der Tang-Zeit erinnert. Ein Buch, dass durch seine leisen, tiefgehenden Weisheiten beeindruckt. Ein Buch, das, hatte man es einmal in Händen, einen nicht mehr so einfach loslässt. Esoterische Überspanntheit wird hier sicher nicht befriedigt. Wer aber mit dem nötigen Ernst an das Lao Te King herangeht, kann vieles Lernen und vielleicht auch umsetzten.



PDF-Datei rgb 001

Die Nummer 002 der rot-grauen blätter beschäftigt sich mit Kenneth Rexroth, der in seinen Anfangsjahren als Schriftsteller und Lyriker den Beatdichtern zuzurechnen ist. " . . . Es gab und gibt immer irgendwelche Jugendbewegungen, die aus dem Lebensgefühl der Zeit heraus geboren und anfänglich nur von einem kleinen Kreis im Verborgenen gelebt werden. Wenn dann die Anzahl der Anhänger wächst und die Öffentlichkeit auf diesen neuen Trend aufmerksam geworden ist, wird daraus oft eine riesige Mode-Welle, auf der viele mitschwimmen (in dieser Zeit stürzen sich die Presse, die Bekleidungsindustrie, die Werbung und jede Menge Mitläufer auf dieses Thema) bis sich die nächste Welle am Horizont zeigt.
Und so war es auch bei der Beatgeneration Ende der 50er Jahre. Plötzlich schrieben die Zeitungen Artikel über die "Beat Generation" und der Mythos des "Beatnik" oder auch "Hipster" (Begriff aus den 30er Jahren für jemanden der Drogen nimmt; auch, dass er sich im Underground auskennt) war geboren. In dem Wort "Beat", das Herbert Huncke im Herbst 1945 als erster aufbrachte, stecken viele (Be)Deutungen. In der Drogenszene bedeutete es soviel wie "gelinkt" oder "ausgeraubt", Huncke sah darin "geschlagen, fertig, die Welt gegen mich" und Kerouac und Ginsberg begannen einige Jahre später "beseligt" - "beatific" - hervorzuheben . . ."
Siehe auch >>> www.beat-kloster.de



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Die Nummer 003 der rot-grauen blätter ist Pablo Neruda gewidmet, der am 12. Juli 2004 hundert Jahre alt geworden wäre. Pablo Neruda ist einer der bedeutendsten Dichter des 20. Jahrhunderts. Einen "Dichter der verletzten Menschenwürde" nannte ihn die Stockholmer Akademie, als er 1971 den Nobelpreis erhielt. "Sein Werk", so die New York Times, "hat so mächtig gewirkt, dass es geografische Grenzen, nationale wie kontinentale, sprengte". Neruda war die literarische und politische Stimme Lateinamerikas. Die Biografie Nerudas erzählt exemplarisch Geschichte des vergangenen Jahrhunderts: Kolonialismus, spanischer Bürgerkrieg, 2. Weltkrieg, Sozialismus und Kommunismus, Befreiungs-bewegungen, Erfahrungen des Exils. Neruda war Freund und Weggefährte von Persönlichkeiten wie Federico Garca Lorca, Rafael Alberti, Salvador Dali, Pablo Picasso, Joliot-Curie, Luis Aragon, Jewgenij Jewtuschenko, Ilja Ehrenburg, Andrej Wosnessenskij, Carlo Levi, Jorge Amado, Mikis Theodorakis, Che Guevara, Rgis Debray, Paul Eluard, Gabriel Garca Mrquez, Salvador Allende. Er war chilenischer Konsul in Burma, Ceylon, Java und Spanien, Botschafter in Frankreich, er war Senator der Republik Chile und Präsidentschaftskandidat. Sein literarisches Werk umfasst mehrere Lyrikbände, darunter "Aufenthalt auf Erden", "Spanien im Herzen", "Canto General", "Memorial von Isla Negra", sowie Prosaschriften wie "Um geboren zu werden" und die Autobiografie "Ich bekenne, ich habe gelebt". Es wurde in alle wichtigen Sprachen übersetzt.



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Die Nummer 004 der rot-grauen blätter haben das Buch "Karl Fischers Tat und Untergang" von Hans Blüher, erschienen 1952, zum Inhalt. Karl Fischer - der Begründer des Wandervogels und damit der Deutschen Jugendbewegung überhaupt. Hans Blüher gehörte mit zu den ersten Angehörigen des Urwandervogels in Berlin-Steglitz. Das Buch "Karl Fischers Tat und Untergang" ist in den 50er Jahren als Vorabdruck seiner Selbstbiografie "Werke und Tage" im Voggenreiter Verlag erschienen.



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Die Nummer 005 beschäftigt sich mit dem Fahrtengebiet der Bundesälterenfahrt im Herbst 2004 - Katalonien! Hier könnt ihr einen ersten Eindruck über das Land, seine Kultur und Geschichte gewinnen.

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Und gleich noch die Nummer 006 für die Katalonienfahrer! Vielleicht liebäugelt ja der ein oder andere mit einem Besuch in der Stierkampfarena. Diese Ausgabe soll euch eher davon abhalten . . .



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Die Nummer 007 der rot-grauen blätter beschäftigt sich mit der Pfadfinderschaft Luchs, deren Mühle in Katalonien wir als Stützpunkt benützten können. Ihr erfahrt einiges über die Geschichte des Bundes und die Mühle in Katalonien, die für die Pfadfinderschaft die "gleiche Bedeutung für den Bund hat, wie der Hohe Krähen für die GRAUEN REITER". Parallelen zum GRAUEN REITER werden teilweise sichtbar, denn der Pfadfinderbund Großer Jäger, aus dem die Pfadfinderschaft Luchs hervorging, der Pfadfinderbund Nordbaden und die GRAUEN REITER sind fast zur gleichen Zeit aus ähnlichen Beweggründen aus dem BDP ausgetreten.



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Die Nummer 008 befasst sich mit dem Thema Die Jugendbünde am Ende der Weimarer Republik. Grundlage für diese Ausgabe ist eine Facharbeit von Helga (Stamm Alamannen), der ich hier nochmals danken möchte. Besonders für Bundesangehörige, die sich noch nicht mit diesem Thema beschäftigt haben, ein empfehlenswerter Einstieg!



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Li Tai-pe, der große chinesische Dichter, hat wunderbare Gedichte geschrieben. Eine kleine Auswahl soll mit der Nummer 009 veröffentlich werden. Im Auge hat die Schriftleitung das Steppenlager 2005. In den nächsten Ausgaben werden sich die rot-grauen blätter immer wieder mit diesem Thema beschäftigen und versuchen, die Lageridee "atmosphärisch" zu unterstützen.



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Die Nummer 010 ist dem mongolischen Dichter und Schriftsteller Galsan Tschinag gewidmet, der den größten Teil seiner Werke in Deutsch verfasst hat. Der Dichter wird ausführlich vorgestellt, dann folgen ausgewählte Gedichte Tschinags. Einstimmung auf das Steppenlager 2005!



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Der GRAUE REITER
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Juni 2017: Der Graue Reiter 126/127/128 ist noch vor Pfingsten fertig geworden und schon auf dem Weg zum Bundeslager!



November 2016: Die Reihe der "rot-grauen blätter" wird weitergeführt. Nummer 100 und Nr. 101 stehen zum Download zur Verfügung. Alte Nummer leider aus rechtlichen Gründen nicht mehr. >>> Hier geht's zur Nummer 101.



Der Graue Reiter 129 ist zzt. ebenfalls in Arbeit. Mit dieser Dokumentation soll das Kapitel "GRAUE REITER in der
DDR" aufgearbeitet werden. Erscheinungstermin ist für Winter 2017 geplant. Im Moment beträgt der Umfang 54 Seiten. In nächster Zeit wird es noch ein paar Fahrten in den Osten geben, um Zeitzeugen zu befragen und weiteres Material zusammenzutragen.