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  Der Zusammenbruch  
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Der Zusammenbruch

Ende Dezember fand auf dem Hohen Krähen ein Burgrat statt; ein neuer Bundesführer konnte nicht gewählt werden. Daraufhin wurde Storch zum kommissarischen Bundesführer bestellt. Eine Aufstellung, die dem Burgrat vorgelegt wurde, zeigt die katastrophale Lage auf:

Stamm Thule, Singen: Stamm Fuchs existiert seit 1974 nicht mehr. Alex und Norbert Brauer wollen versuchen, eine neue Gruppe zu gründen.

Stamm Atlantis, Radolfszell: Trotz wiederholter schriftlicher und telefonischer Versuche kein Echo. Existiert nicht mehr.

Stamm Deren von Reineberge, Lübbecke: Lotte und Rosie baten mich im Sommer 1975 unabhängig voneinander, keine "Blättle" mehr nach Lübbecke zu verschicken, da anderweitige Interessen der ehemaligen Gruppenmitglieder vorlägen.

Stamm Schwarze Horte, Tübingen: 6 bis 8 Mitglieder.

Stamm Florian Geyer, Wuppertal: Es besteht ein "loser" Freundeskreis mit gelegentlichen Treffen im Heim.

Stamm Adler, Singen: Nach Baikas Rückkehr aus Schweden keinerlei Antwort auf verschiedene Anfragen und Schreiben. Da während ihrer Abwesenheit der Stamm Adler aufhörte zu existieren, hatte sie vor, nach ihrer Rückkehr eine Wichtelgruppe zu gründen.

Gemischte Gruppe, Tübingen: Die Gruppe existiert noch, hat aber demnächst keine Gruppenführer mehr.

Stamm Tine von Husum, Husum: Nach wiederholten Briefen und Mahnungen kam es im September 1975 zu einer erfreulichen Nachricht. Alma berichtete von einer Aufbaugruppe und versprach, auch beim Weihnachtsmarkt mitzuhelfen. Kurz vor Verkaufsbeginn kam die Nachricht, dass keine Aufbaugruppe mehr existiere - Schwierigkeiten bestanden hauptsächlich bei der Gestaltung der Gruppenabende, da auch von den Mitgliedern keiner die Initiative ergreifen wollte.

Stamm Zodiak, Konstanz: 8 Mitglieder. Michael Mauermann betreibt mit Erfolg eine Aufbaugruppe; er war der einzige am Burgrat im Oktober, der auf die Frage von Jumbo - "wer existiert in einem Jahr noch" - eine positive Antwort geben konnte.

Stamm Bären, Schlatt: Seit Dezember 1974 besteht in Schlatt eine Gruppe von 18 Jugendlichen im Alter von 18 Jahren. Um diese Gruppe kümmerte sich aktiv Götti. Laut Burgratsbericht vorn Oktober 1975 ist die Gruppe gespalten - es existieren zwei Gruppenführer und seit dem Osterlager 1975 hat kein Gruppenabend mehr stattgefunden. Könnte der Rest nicht mit Unterstützung Pimpfengruppen gründen?

(aus: Der GRAUE REITER 106/107, S. 67)

 
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30. April 2018: Dank Kafe konnte das Buch des Grauen Reiters von 1954 digitalisiert werden. Ein Paar Seiten findet ihr dann im neuem Heft. Eventuell wird es einen Nachdruck geben!



Februar 2018: Arbeiten am neuen Heft beginnen. Thema: "Der Haddak"



Juni 2017: Der Graue Reiter 126/127/128 ist noch vor Pfingsten fertig geworden und schon auf dem Weg zum Bundeslager!



November 2016: Die Reihe der "rot-grauen blätter" wird weitergeführt. Nummer 100 und Nr. 101 stehen zum Download zur Verfügung. Alte Nummer leider aus rechtlichen Gründen nicht mehr. >>> Hier geht's zur Nummer 101.



Der Graue Reiter 130 ist zzt. ebenfalls in Arbeit. Mit dieser Dokumentation soll das Kapitel "GRAUE REITER in der
DDR" aufgearbeitet werden. Erscheinungstermin ist für Winter 2018 geplant. Im Moment beträgt der Umfang 54 Seiten. In nächster Zeit wird es noch ein paar Fahrten in den Osten geben, um Zeitzeugen zu befragen und weiteres Material zusammenzutragen.