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  Bundeslager 1967  
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Bundeslager 1967

Wir kamen nun auf die Idee, bei unserem Bundeslager einen Jahrmarkt abzuhalten und die Bevölkerung um unsere Burg zu diesem und den Aufführungen der Wanderbühnen einzuladen. Ein Mädchen unseres Bundes fuhr mit einer Sängerinnenqruppe mit dem Pferdewagen durch verschiedene Hegaudörfer. Ein "Büttel" rief zum Besuch der Veranstaltungen auf. Die Hegaubewohner pilgerten in hellen Scharen zur Burg Hohenkrähen. Wir hatten am Burgtor eine Anzahl Jahrmarktstände errichtet und dort die besten Jahreswerkarbeiten ausgestellt, auch die zum Verkauf freigegebenen Arbeiten. Zwei "Attraktionen" seien erwähnt: das Zinngießen von Schmuckstücken und der Berliner "Wurstmaxe". Die Alemannen aus Berlin hatten Würste von Berlin mitgebracht. Diese wurden nun an einem Stand gebraten und verkauft. Die Zinngießer, der Wurstmaxe und die Stände, an denen Grafik und Werkstücke verkauft wurden, machten gute Geschäfte. Ein Kasperletheater am "Alten Burghaus" fand bei Jung und Alt viel Freude und Beifall. Das Spielen einer Szene aus Shakespeares "Sommernachtstraum" wurde zu einem Höhepunkt der Darbietungen. Der Platz für die Aufführung war einmalig. Der Wald, die Geröllwand, die Burgschmiede als natürliche Kulissen. Auch ein Zauberkünstler muss erwähnt werden, der für Wölflinge und Wichtel die tollsten Sachen, darunter einen Osterhasen, herbeizauberte. Der Stamm "Condor" aus Stuttgart hatte eine Schießbude aufgebaut, wo man mit Luftgewehren Preise schießen konnte. Am Bundesfeuer auf der Bastion der Burg legten Jungen und Mädchen das Versprechen ab. Fahnen wurden geweiht. Daran anschließend fand im großen Kaminraum ein Gastmahl der Bundesführung für zukünftige Sippenführer statt. Unser Burgkaplan zeigte einen sehr guten Film: "Muss die Jugend so sein?" Während des Gastmahls sang unsere Mädchensippe "Tine von Husum" aus Husum viele Lieder. In den Nächten waren Einladungen von Gruppe zu Gruppe Anlass zu festlichen Begegnungen in Kohten und Jurten. Rechtzeitig vor Lagerschluss wurde unsere Lagerzeitung fertig. Diese - herausgegeben, bearbeitet und gedruckt vom Stamm Alemannen aus Berlin - war reich illustriert. "Kenner" waren der Auffassung, dass diese Lagerzeitung die Beste war, die der Bund jemals herausgab.

(aus: Der GRAUE REITER 106/107, S. 56)

 
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30. April 2018: Dank Kafe konnte das Buch des Grauen Reiters von 1954 digitalisiert werden. Ein Paar Seiten findet ihr dann im neuem Heft. Eventuell wird es einen Nachdruck geben!



Februar 2018: Arbeiten am neuen Heft beginnen. Thema: "Der Haddak"



Juni 2017: Der Graue Reiter 126/127/128 ist noch vor Pfingsten fertig geworden und schon auf dem Weg zum Bundeslager!



November 2016: Die Reihe der "rot-grauen blätter" wird weitergeführt. Nummer 100 und Nr. 101 stehen zum Download zur Verfügung. Alte Nummer leider aus rechtlichen Gründen nicht mehr. >>> Hier geht's zur Nummer 101.



Der Graue Reiter 130 ist zzt. ebenfalls in Arbeit. Mit dieser Dokumentation soll das Kapitel "GRAUE REITER in der
DDR" aufgearbeitet werden. Erscheinungstermin ist für Winter 2018 geplant. Im Moment beträgt der Umfang 54 Seiten. In nächster Zeit wird es noch ein paar Fahrten in den Osten geben, um Zeitzeugen zu befragen und weiteres Material zusammenzutragen.