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  Bundeslager 1983  
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Bundeslager 1983

Ein alter Römerturm, direkt am Limes gelegen, war das Wahrzeichen des Bundeslagers an Pfingsten bei Butzbach. Das Lager war von den Botisphaden beispielhaft vorbereitet worden und bei strahlendem Sommerwetter spielte sich ein "Bilderbuchlager" ab. Als Gäste konnten die GRAUEN REITER begrüßen: den Hortenring Ernsthofen, eine Jurte mit einer Gruppe des Bayerischen Pfadfinderbundes mit Seppl, eine Jurtenmannschaft der Waldjugend und einige Nerother, die ganz ausgezeichnet Geige, Querflöte und Gitarre spielten. Auch Altnerother Hellmuth Opitz war jeden Tag auf dem Lager und widmete dem GRAUEN REITER eine Abhandlung der Geschichte der Stadt Butzbach. Auch sprach er am Grab von Lola, neben dem Bundesführer, einige besinnliche Worte. Ein ganz besonderer Gruß ging aber an die neu gegründete Sippe Wanderfalken aus Essen unter der Führung Claudias und Schluris. Den längsten Anmarschweg hatte, nach Ger, der Stamm Thule. Micki, der kurz zuvor den Omnibusführerschein gemacht hatte, steuerte ein Monster von Reisebus sicher nach Butzbach. Fahrkosten pro Nase 100 Mark! Lagerthema waren "Singen, Musik und Instrumentenbau". Und so wurde auch eifrig im Schatten der alten Bäume gewerkt, gespielt und gesungen. Trotzdem gab es im Programm genügend Luft, so dass jeder zwischendurch das nahe Freibad besuchen konnte. Nach der Eröffnung am Samstag war das ganze Lager Gast bei den Botisphaden, die ihr 10-jähriges Jubiläum feierten. Weiße Leintücher wurden auf der Wiese ausgelegt und es wurden Spezialitäten gereicht: Handkäs mit Musik und Bauernbrot. Dazu gab es Apfelsaft oder Äppelwoi. Der Sonntagmorgen war ausgefüllt mit einem dreistündigen Burgrat. Auf ihm wurden die "Richtlinien der Politik" des kommenden Jahres festgelegt. Bello wurde für zwei Jahre als Kanzler und Schatzmeister gewählt. Höhepunkte des Lagers waren die Steinsetzung an Lolas Grab und das Bundesfeuer. Der Grabstein stammte von den Höhen der Schwäbischen Alb. Dort wurde er vor Ort von der ehemaligen Kosakenhorte aus Gingen und von Tubi in einen Anhänger gewuchtet (acht Zentner) und von Birgit nach Butzbach transportiert. Ihr kleiner Felix war übrigens auch mit dabei. Er wird noch gestillt und war somit der jüngste Lagerteilnehmer. Ältester war Burgvogt Vetter mit 70 Jahren! Das Bundesfeuer brachte Versprechens feiern, Halstuchverleihungen, mehrere Fahnen wurden von Altmeister Götti feierlich geweiht. Und dann hieß es: Feiert das Fest, Kameraden! Ich muß gestehen, dass ich wieder einmal tief beeindruckt war von dieser offenen Runde am lodernden Feuer - obwohl ich dies ja schon Hunderte von Malen erlebt habe. Der alte Römerturm, die alten Bäume, die Kohten und Jurten, die laue Pfingstnacht mit dem klaren Sternenhimmel waren einfach schön. Als wir gegen Morgen in unsere Kohte krabbelten, war es bereits wieder hell . . .

(aus: Der GRAUE REITER 106/107, Seite 83)

 
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30. April 2018: Dank Kafe konnte das Buch des Grauen Reiters von 1954 digitalisiert werden. Ein Paar Seiten findet ihr dann im neuem Heft. Eventuell wird es einen Nachdruck geben!



Februar 2018: Arbeiten am neuen Heft beginnen. Thema: "Der Haddak"



Juni 2017: Der Graue Reiter 126/127/128 ist noch vor Pfingsten fertig geworden und schon auf dem Weg zum Bundeslager!



November 2016: Die Reihe der "rot-grauen blätter" wird weitergeführt. Nummer 100 und Nr. 101 stehen zum Download zur Verfügung. Alte Nummer leider aus rechtlichen Gründen nicht mehr. >>> Hier geht's zur Nummer 101.



Der Graue Reiter 130 ist zzt. ebenfalls in Arbeit. Mit dieser Dokumentation soll das Kapitel "GRAUE REITER in der
DDR" aufgearbeitet werden. Erscheinungstermin ist für Winter 2018 geplant. Im Moment beträgt der Umfang 54 Seiten. In nächster Zeit wird es noch ein paar Fahrten in den Osten geben, um Zeitzeugen zu befragen und weiteres Material zusammenzutragen.