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Gari

Gari wurde am 9. März 1910 in Ludwigsburg geboren. Er besuchte dort die Oberrealschule von 1916 bis 1924. Anschließend absolvierte er eine Lehre als Orgelbauer und arbeitete nach der Gesellenprüfung in Ludwigsburg und Frankfurt/Oder. Als Wachmann im Luftamt Stuttgart wurde der Segelflieger Gari mit Wetter und Meteorologie vertraut und wechselte 1936 zum Reichswetterdienst, wo er Inspektor bei verschiedenen motorisierten Wetterwarten war.

Von 1939 bis 1945 war er in Frankreich, Russland und Rumänien im Einsatz und kam nach dem Ende des Krieges kurz in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Ab 1945 war er Angestellter im Deutschen Wetterdienst, seine Dienststelle waren der Fohrenbühl im Schwarzwald, Wildbad, das Klippeneck, Freudenstadt und zuletzt Tübingen. Hier baute er 1954 ein Haus; viele fleißige Pfadfinderhände haben hier mitgeholfen und von Hand das Fundament ausgegraben, Beton angerührt, gemauert und gegipst. Jetzt war er sesshaft und blieb bis zu seiner Pensionierung in Tübingen, wo er heute noch (86-jährig) lebt. Er ist guter Dinge und war im letzten Jahr noch mit seiner Frau "Peter" mit dem Campingbus in der Bretagne.

Ben ersten Kontakt zur Jugendbewegung hatte Gari durch Otto Maake und Hans Wilkens vom Jungwandervogel. 1923 trat er in den Stamm der Neupfadfinder in Ludwigsburg ein. 1927 traf Gari Eberhard Koebel, tusk, und pflegte ab dieser Zeit engeren Kontakt mit den Stuttgarter Gruppen der Schwäbischen Jungenschaft. tusk war es auch, der Gari seinen Fahrtennamen gab - nach dem italienischen Freiheitskämpfer Garibaldi, der, genau wie Gari, auch immer etwas zum Knallen und Schießen dabei hatte.

1929 war Gari Großfahrtführer in Südfrankreich, anschließend trat er seine neue Arbeitsstelle in Frankfurt/Oder an und hatte nur noch losen Kontakt zur d. j .1.11, die Gruppe der Freischar war dort nicht attraktiv. Öfters hielt er sich im Musikheim bei Leo Götsch auf.

Nach dem Krieg wurde Gari durch Erich Mönch, Schnauz, wieder reaktiviert und trat in den neugegründeten BDP ein. Ab 1950 war Gari Landesfeldmeister der Landesmark Südwürttemberg-Hohenzollern bis zum Austritt des GRAUEN REITERS aus dem BDP 1956. Schnauz war bis zu seiner Wahl als Schriftleiter der Zeitschrift "Der GRAUE REITER" Bundesführer, Gari löste ihn 1960 in dieser Funktion ab und war acht Jahre lang Inhaber dieses Postens. Nicht aus gesundheitlichen Gründen, aber trotzdem altershalber, gab er 1968 sein Amt an einen jüngeren Nachfolger, Conny, ab. Nach dem Tode von Schnauz war er für einige Zeit Herausgeber des "GRAUEN-REITER"-Heftes.

(aus: Der GRAUE REITER 106/107, Seite 101)

 
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30. April 2018: Dank Kafe konnte das Buch des Grauen Reiters von 1954 digitalisiert werden. Ein Paar Seiten findet ihr dann im neuem Heft. Eventuell wird es einen Nachdruck geben!



Februar 2018: Arbeiten am neuen Heft beginnen. Thema: "Der Haddak"



Juni 2017: Der Graue Reiter 126/127/128 ist noch vor Pfingsten fertig geworden und schon auf dem Weg zum Bundeslager!



November 2016: Die Reihe der "rot-grauen blätter" wird weitergeführt. Nummer 100 und Nr. 101 stehen zum Download zur Verfügung. Alte Nummer leider aus rechtlichen Gründen nicht mehr. >>> Hier geht's zur Nummer 101.



Der Graue Reiter 130 ist zzt. ebenfalls in Arbeit. Mit dieser Dokumentation soll das Kapitel "GRAUE REITER in der
DDR" aufgearbeitet werden. Erscheinungstermin ist für Winter 2018 geplant. Im Moment beträgt der Umfang 54 Seiten. In nächster Zeit wird es noch ein paar Fahrten in den Osten geben, um Zeitzeugen zu befragen und weiteres Material zusammenzutragen.