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Ger

Ger, Arnold Eberhard Hartwich, wurde am 11. Oktober 1943 in Ibsen/Warthegau geboren. Während der Vater in Russland fiel, konnten Großmutter, Mutter und der einjährige Arnold Vertreibung und Flucht im Winter 1944 nur knapp überleben und gelangten über Sachsen nach Thüringen, später dann nach Potsdam. In sehr bescheidenen Verhältnissen, aber mit klassischer Musik und vielen Büchern aufwachsend, hier Schul- und Gymnasiumsbesuch bis 1960, anschließend Absolvierung einer Buchdruckerlehre. In dieser Zeit auch Mitgliedschaft in der Jugendsektion eines Sportklubs, die mit Orientierungs-Langlauf und Felsklettern besonderes Erleben bot. Diese Betätigung war für den Jungen vorprägend für das, was dann später noch kam; lernte er doch hier Kameradschaft und Gemeinschaftssinn, Risikobereitschaft und das Bewegen in der Natur kennen. Hier wuchs auch die Sehnsucht nach fernen Ländern und die Ablehnung des rigiden kommunistischen Systems. Als dann die Einberufung zur Nationalen Volksarmee nahe bevorstand, konnte er verwenden, was er gelernt hatte - und flüchtete 14 Monate nach dem Bau der Berliner Mauer unter einem Güterzug hängend nach West-Berlin.

Mit zwei Mark-Ost und einem Kamm in der Tasche begann hier ein neuer Lebensabschnitt, denn ein Arbeitskollege war ein ehemaliger DPBler, der aus dem bündischen Treiben berichtete, und mit dem nun ein Freundeskreis aufgebaut wurde, aus dem dann die Alemmannenhorte entstand. Bündisches Beziehungsgeflecht ermöglichte alsbald die Teilnahme am Meissnerlager 1963 bereits im Kohtenlager des GRAUEN REITERS. Von Gari wurde die Aufnahme in den Bund dann in Tübingen vollzogen.
Die Horte wuchs zum "Stamm Alemannen Berlin im GRAUEN REITER" und Ger wurde erst Gruppen-, dann Stammesführer. Heirat, Kinder und Beruf schränkten ab 1967 das aktive Leben im Bund ein, doch wurde durch die Freundschaft mit Conny, Lola, Anne, Renate und vielen anderen die Verbindung zum Bund weiterhin sehr eng gehalten. Die häufige Teilnahme der ganzen Familie an Bundeslagern und anderen Aktivitäten, zusammen mit anderen Familien aus dem Älterenkreis, half dem GRAUEN REITER, die schweren Jahre in den Siebzigern, als es kaum noch aktive Jugendgruppen im Bund gab, zu überleben. Als mal wieder Not am Mann war, übernahm Ger für mehrere Jahre die Schriftleitung der GRAUE-REITER-Hefte. Später wurde er zum Kanzler gewählt und anschließend für zwei Jahre zum Bundesführer in Mircos Nachfolge. Mitarbeit im Bundes-RjB und im Rat der Bundesführer.

In dieser Zeit wiederholte Reisen nach Indien, Malaysia, Indonesien, China und auf die Philippinen, was zu einer Bewusstseinserweiterung führte. 1993 Heirat mit einer philippinischen Freundin, Mai 1996 Übersiedlung auf die Philippinen.

(aus: Der GRAUE REITER 106/107, Seite 100)

 
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30. April 2018: Dank Kafe konnte das Buch des Grauen Reiters von 1954 digitalisiert werden. Ein Paar Seiten findet ihr dann im neuem Heft. Eventuell wird es einen Nachdruck geben!



Februar 2018: Arbeiten am neuen Heft beginnen. Thema: "Der Haddak"



Juni 2017: Der Graue Reiter 126/127/128 ist noch vor Pfingsten fertig geworden und schon auf dem Weg zum Bundeslager!



November 2016: Die Reihe der "rot-grauen blätter" wird weitergeführt. Nummer 100 und Nr. 101 stehen zum Download zur Verfügung. Alte Nummer leider aus rechtlichen Gründen nicht mehr. >>> Hier geht's zur Nummer 101.



Der Graue Reiter 130 ist zzt. ebenfalls in Arbeit. Mit dieser Dokumentation soll das Kapitel "GRAUE REITER in der
DDR" aufgearbeitet werden. Erscheinungstermin ist für Winter 2018 geplant. Im Moment beträgt der Umfang 54 Seiten. In nächster Zeit wird es noch ein paar Fahrten in den Osten geben, um Zeitzeugen zu befragen und weiteres Material zusammenzutragen.