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  Meldungen III  
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Grizzly beim Zusammenbau seines
von ihm erfundenen Großfahrtwagens.
Hat sich bewährt!
Zeisig, Schnauz und Büffel benutzen die
Hintern-Rutsche beim Abstieg über den Gletscher!



Die Besteigung des Dachsteins führt über den Hallstadtgletscher. Schnauz als letzter unserer Kolonne. Vorsicht, Gletscherspalte!

Die jetzt folgenden Aufzeichnungen haben aber nicht mehr unmittelbar mit der BBB-Chronik zu tun, doch möchte ich hier chronologisch einige wichtige Begebenheiten unseres Weiterexistierens zu Papier bringen, die des Untergetauchtseins, des stillschweigenden Widerstandes, bis hin zu unserer Enttarnung.

Langemarckmarsch der Altpfadfinder und Drachs Wehrpflicht 1934

Im Gedenken an die vielen gefallenen jungen Soldaten im Ersten Weltkrieg, obwohl "aufgelöst", trafen wir uns illegal um 8.00 Uhr am Alexanderplatz. Der 11. 11. 34 war ein knackiger Frosttag, Schnauz und die Kameraden liefen nach Potsdam-Sanssouci, dort machten wir einen Schwenker über den Pfingstberg, hin zur Potsdamer Kaserne, in der Drach für ein Jahr seine Wehrpflicht bei der leichtbespannten Feldartillerie abzuleisten hatte. Drach hatte gerade dienstfrei und er freute sich ungemein über unseren Besuch. Er erzählte uns von seinem Dienst, und er hätte mit Pferden zu tun, was ihm viel Freude bereitete. Nach einem herzlichen Abschied von Drach ging es zum Potsdamer S-Bahnhof und heimwärts!

Im Herbst 1935 Besuch unseres Jungenzuges bei Drach in Soldin

Auf einer Wiese am Pachtsee des Bauern Löffler bauten wir unsere Beduinenzelte auf und durften auch ein Lagerfeuer entzünden. Wir machten eine große Kahnfahrt über den Soldiner See und es gab eine Stadtbesichtigung. Drach erzählte uns von seiner Arbeit und fuhr dann anschließend mit einigen von uns auf den Pachtsee hinaus, um Fischfang-Reusen zu legen. Den Fang durften wir anderen Tags verzehren. Schnauz zeigte uns, wie das mit Weidenruten am offenen Feuer für den Verzehr zubereitet wurde. Dann ging es wieder zurück nach Berlin.

Erntehilfe für einen Bauern bei der Heumahd. Schnauz führt den Arbeitseinsatz! Schnauz - vertieft im Gespräch mit einem Handböllerschützen!

Weiterer Aufbau des Stadt- und Landheims

Vorweg: 1936 Olympiade in Berlin, Hitler hält eine Rede an die Sportjugend der Welt und ruft zum "edlen Wettkampf" auf. Da war die Entrümpelung des Landheims. Dann wurde alles, mit viel Sinn für das Detail, ausgebaut und gestrichen. Aus alten Eierkistenbrettern wurden Tische und Stühle hergestellt. Ein großer Werkzeugschrank wurde gebaut, der die vielen Werkzeuge aus einer Spende aufnahm. Ich hatte den Auftrag, die HJ-Stammesdienststelle mit von mir angefertigten Länderwappen auszustatten. Im Oktober ging der TB-Jungenzug drei Tage auf Fahrt zu Drach nach Soldin, am 19. 10. 1936 ging es zurück, denn Drach mußte zur Rübenernte. Bin mal allein mit dem Rad zu Drach nach Soldin geradelt. Hin- und Rückfahrt ca. 300 km! Große Freude, half ihm im Stall, bei der Heuernte!

Wer will mit uns nach Island ziehen / den Kabeljau zu fangen und zu fischen nach verlangen . . .

Schnauz hatte dieses Lied 1937 mit uns einstudiert, denn er wollte mit uns (Sioux, Bjonson, Prophet usw.) und einigen mir unbekannten Kameraden auf abenteuerliche Island-Hochsee-Fischerboot-Reise von Hamburg ab gehen. Pro Person waren mit dem Käptn für Hin und Zurück 75, RM vereinbart, inklusive kräftigen Zupackens beim Fang usw. Alles war bereits perfekt, als plötzlich diese Reise abgesagt werden mußte. In Reykjavik auf Island wäre Zwischenstation gewesen und wir hätten damit Ausland betreten. War da von unserem Großlandfahrtenplan an falscher Stelle etwas durchgesickert, denn einige Ältere von uns hätten sich ja absetzten können!? Stattdessen ging es dann in die Berge nach Oberbayern, siehe den Artikel "Mit Farbfilmkamera und Proviantkarren ins Hochgebirge".

Ein von Schnauz abgezeichneter Dienstplan für das Landheim Zepernick mit dem Datum vom 17. 8. 1937 siehe Seiten 42/43. Im Jahre 1938 ging Schnauz mit uns auf Großfahrt in das Salzburger Land und auf den Dachstein. Siehe Seiten 38 bis 41. Januar/Februar 1939 SD-Säuberungsaktion im Stadtheim u. d. HJ-Dienststelle. Hiervon habe ich bereits berichtet! Siehe Seite 32. Am 1. 9. 1939 Beginn des Zweiten Weltkrieges und am 7./8. Mai 1945 bedingungslose Kapitulation!

Grizzlys Skizze des Panke-Wasserkraftwerks für unser Landheim
- kam nicht mehr zur Ausführung!

(aus: Der GRAUE REITER 109, S. 34)

 
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