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  Prolog  
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Vorweg eine sehr wichtige Zuordnungsbemerkung!

"Der Sturmtrupp Eine Reichspfadfinderschaft im Guttemplerorden", später unter der Bezeichnung "Der Sturmtrupp-Pfadfinder eine Deutsche Waldritterschaft", hatte überhaupt nichts mit der SA (= Sturmabteilung der Nationalsozialisten) zu tun; im Gegenteil, wir wollten Hindernisse der Voreingenommenheit auch im nationalen Sinne beseitigen bzw. erstürmen, Brücken bauen zur Jugend der Welt, das war unser hochgestecktes Ziel!

An Stelle des Sturmtruppbundesliedes "Weit laßt die Fahnen wehen" möchte ich hier den Vers eines Liedes setzen, welches uns Schnauz zu singen empfahl, dessen Sinn ich erst später erfaßte:
"Wildgänse rauschen durch die Nacht / mit schrillem Schrei nach Norden. / Unstete Fahrt, habt acht habt acht, / die Welt ist voller Morden!"

Prolog!

Unser Sturmtrupp-Pfadfinderbund war einer der wenigen deutschen Jugendverbände, die interkonfessionell, politisch neutral trotz unseres damaligen nationalen Dilemmas für Völkerverständigung eintraten, ganz in Sinne Baden-Powells, John Hargraves und Ernest Thopsons, das hieß "Urpfadfindertum".

Am 31. 1. 1933 kam Adolf Hitler an die Macht! Er war bis 1932 als Staatenloser, österreichischer Abstammung, in Deutschland registriert. Sein Parteifreund, der braunschw. Innenminister Klagges half ihm aus der Verlegenheit: Kurzerhand wurde Hitler von ihm am 25. 2. 1932 zum braunschw. Regierungsrat ernannt und wurde somit automatisch deutscher Staatsbürger! Mit der Erlangung des Ermächtigungsgesetztes am 23. 3. 1933 bekam Hitler einen enormen Machtzuwachs! Im Oktober 1933 erklärte er den Austritt Deutschlands aus dem Völkerbund. Am 1. 4. 1933 gab es die ersten Judenprogrome und eine Feindseligkeit gegen England begann. Damit war jeder Gedanke einer völkerverbindenden Jugendkontaktpflege und -hege ausgeträumt. Von jetzt an, langsam aber stetig, wurde die deutsche Jugend darauf getrimmt, die Menschen jenseits unserer deutschen Grenzen als unsere ärgsten Feinde zu betrachten. Im selben Jahr wurde die blühende Vielzahl der deutschen Jugendverbände aufgelöst oder in die Hitlerjugend integriert! Aber Widerstand wurde mit Sicherheitsverwahrung, Straflager und Hinrichtung gebrochen, einige Jugendführer wählten den Freitod! Viele Jugendlichen fühlten sich, wie der Dichter Walter Flex schon schrieb, als Wanderer zwischen zwei Welten man stand in einer beispiellosen Auswegslosigkeit! Das einem jeden Deutschen selbstverständliche vaterländische Gefühl wurde mißbraucht und rücksichtslos eingeschmolzen in das der nationalsozialistischen Vorstellung!

Hier werde ich tagebuchmäßig aufzeichnen, wie letztlich jede Art von Widerstand gebrochen wurde und wir in den alles vernichtenden Weltkrieg ziehen mußten! Ich gedenke hiermit sehr herzlich meiner gefallenen Sturmtrupp-Kameraden insbesondere des Sioux, Bjonson, Drach und Prophet im BBB, aber auch Deiner mein lieber Schnauz und ganz besonders unserer Sippenführerin Helga Barth der Sippe Zeisige aus Karlsruhe, die 24jährig auf dem Wege ins Konzentrationslager Ravensbrück erschossen wurde.

Wenn Du bei Nacht den Himmel anschaust, / wird es dir sein, als lachten die Sterne, /weil ich auf einem von ihnen wohne, / weil ich auf einem von ihnen lache, / du alleine wirst Sterne haben, die lachen können. / Wenn du dich getröstet hast / wirst du froh sein, mich gekannt zu haben. / Du wirst immer mein Freund sein, / und deine Freunde werden sehr erstaunt sein, / wenn sie sehen, daß du den Himmel anblickst und lachst. Saint-Exupry

 
Die Bundesordnung
Der Sturmtrupp
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Epilog
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Die Zeit 1956-1968
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Neubeginn (1976-1986)
Die Zeit seit 1986
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Die Stämme
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30. April 2018: Dank Kafe konnte das Buch des Grauen Reiters von 1954 digitalisiert werden. Ein Paar Seiten findet ihr dann im neuem Heft. Eventuell wird es einen Nachdruck geben!



Februar 2018: Arbeiten am neuen Heft beginnen. Thema: "Der Haddak"



Juni 2017: Der Graue Reiter 126/127/128 ist noch vor Pfingsten fertig geworden und schon auf dem Weg zum Bundeslager!



November 2016: Die Reihe der "rot-grauen blätter" wird weitergeführt. Nummer 100 und Nr. 101 stehen zum Download zur Verfügung. Alte Nummer leider aus rechtlichen Gründen nicht mehr. >>> Hier geht's zur Nummer 101.



Der Graue Reiter 130 ist zzt. ebenfalls in Arbeit. Mit dieser Dokumentation soll das Kapitel "GRAUE REITER in der
DDR" aufgearbeitet werden. Erscheinungstermin ist für Winter 2018 geplant. Im Moment beträgt der Umfang 54 Seiten. In nächster Zeit wird es noch ein paar Fahrten in den Osten geben, um Zeitzeugen zu befragen und weiteres Material zusammenzutragen.