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  30 Jahre Midgard  
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30-jähriges Jubiläum des Stammes Midgard in der Pfadfinderschaft GRAUER REITER

In November feiert der Stamm Midgard sein 30-jähriges Jubiläum. Vorläufer war der Trupp "Hagen von Tronje", der damals im Bund der Pfadfinder gegründet wurde. Später spalteten sich noch die Stämme "Totila" und "Siegfried von Xanten" ab - um in den 80er Jahren gemeinsam als Stamm Midgard der Pfadfinderschaft GRAUER REITER beizutreten. Im Oktober hatte Axel von der lokalen Presse Besuch. Hier nun der Artikel aus dem DONAU KURIER vom 19. Oktober 2004:

Elche vorm Zelt und nachts heulen die Wölfe:
Pfadfinderstamm "Midgard" feiert 30-Jähriges


Ingolstadt (cur) Mit Freunden im Wald eine Hütte bauen, um ein Lagerfeuer sitzen, im Zelt schlafen oder auf einer echten Ritterburg leben. So sehen viele Kinderträume aus. Seit nunmehr 30 Jahren gibt es "Midgard" in der Region, ein Stamm der freien Pfadfinderschaft "Die grauen Reiter", die das alles möglich macht.

"Midgard" (was Erdverbundenheit ausdrückt), unterscheidet sich von vielen Pfadfinderschaften durch ihre Offenheit und die Abgrenzung vom paramilitärischen Charakter anderer Pfadfinderbünde.
"Bei uns muss keiner Proben ablegen, um Abzeichen oder das Halstuch zu erwerben", sagt Axel Körner, Vorsitzender der Gruppe. Die traditionelle Pfadfinderkluft mit Hemd und Tuch gibt es auch bei ihnen: "Das Halstuch gibt es als Anerkennung, zum Beispiel für besonderen Einsatz in der Gruppe."
Sie orientieren sich an den Regeln der christlichen Ethik und zeigen sich interkonfessionell.

"Bei uns ist jeder willkommen, egal ob Jung oder Alt", sagt Körner. "Im Mittelpunkt steht der Kontakt zur Natur und musische Elemente." An den Wochenenden gehen sie "oft auf Fahrt", zu Fuß, mit dem Fahrrad oder sogar mit dem Kanu. Gewohnt wird nicht etwa in gewöhnlichen Zelten. Die Buben und Mädchen wohnen in Kohten, Feuerzelte, ähnlich dem indianischen Tippi, oder in mongolischen Jurten. Die Kinder tragen die vier Zeltplanen von Ort zu Ort. Die Stangen und Heringe werden am Lagerplatz aus Ästen immer wieder neu geschnitzt. Geschlafen wird auf Fellen, "da kann aber schon mal 'ne Isomatte drunterliegen", sagt Körner augenzwinkernd.

Abenteuer, Muße, Spaß
Die Schwerpunkte der 100 Pfadfindergruppen in Deutschland sind ganz unterschiedlich. Während sich einige mit Fährtenlesen beschäftigen, arbeiten die anderen mit Funktechnik oder reparieren Autos. "Bei uns steht das Musische im Mittelpunkt. Theatervorführungen und Singgruppen ziehen besonders die Mädchen an." Sie seien selbstverständlich nicht alle ausgesprochene "Schöngeister". Im Vordergrund stehe Abenteuer, Muße und Spaß.

Die Abenteuer erleben die Kinder nicht nur in Deutschland, sondern in aller Welt. Skandinavien ist ein beliebtes Ziel, aber die Erwachsenengruppen reisen dann schon mal bis auf die Philippinen oder in den Iran. Erwachsenengruppen sind im Übrigen bei Pfadfindern eher selten, bei den meisten ist mit dem 16. Lebensjahr Schluss. "Wir sind ein Lebensbund für Jung und Alt. Diese Gemeinschaftserlebnisse prägen für das Leben enorm", sagt Körner, der im "normalen" Leben als Berufsberater mit vielen Jugendlichen zu tun hat.

Und die Kinder erleben Einzigartiges: in den Masuren eine Elchkuh vor dem Zelteingang treffen, in Rumänien nachts die Wölfe heulen hören oder mit dem Arbeiterbus nach Irland.

Es gelingt den Gruppen immer wieder, Handwerker aus verschiedenen Zünften zu den "Fahrten" einzuladen. Goldschmiede, Weber, Taschner zeigen den Kindern in freier Natur ihre Kunst. "Aus unseren Reihen sind schon viele Handwerker und zukünftige Meister hervorgegangen." Viele gehen auf die Walz und erkunden die Welt.

Und die Kleinen finden das faszinierend: "Sie bekommen glänzende Augen und sagen: Das mach ich in ein paar Jahren auch." Finanziert wird die Arbeit durch Beiträge der rund 60 Mitglieder (26 Euro pro Jahr), Spenden und den Stadt- und Bundesjugendring. "Wir sind vor allem dem Jugendamt dankbar", sagt der Vorsitzende. Sie zahlen trotz aller Kürzungen immer noch 80 Prozent unserer Miete für den Gruppenraum am Baggerweg."

Ritterburg am Bodensee
Etwas ganz Besonderes ist der "Hohenkrähen", eine Ritterburg am Bodensee, die die Gruppen pflegen und zu der sie viele ihrer "Fahrten" führt. Wichtig ist das Selbstständig werden jedes Einzelnen, aber immer mit Rücksicht auf die Anderen. "Bei uns gibt es keine Verbote. Die Gruppen stellen ihre Regem selbst auf. Dabei ist sowohl der Einzelne, als auch die Gemeinschaft gefordert."

Ein Informationsabend für alle Interessierten beginnt am 11. November um 19 Uhr in der Pfadfinderhütte in Gaimersheim. Sie liegt gegenüber des Parkplatzes des Erlebnisbades Aquamarin. Weitere Informationen unter www.midgard-bayern.de oder bei Axel Körner. (Adresse kann über die Schriftleitung anfordert werden.)



Das Gemeinschaftserlebnis in freier Natur ist für viele Kinder prägend. Midgard", ein Pfadfinderstamm aus Ingolstadt fördert vor allem die musischen Fähigkeiten. .


 
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30. April 2018: Dank Kafe konnte das Buch des Grauen Reiters von 1954 digitalisiert werden. Ein Paar Seiten findet ihr dann im neuem Heft. Eventuell wird es einen Nachdruck geben!



Februar 2018: Arbeiten am neuen Heft beginnen. Thema: "Der Haddak"



Juni 2017: Der Graue Reiter 126/127/128 ist noch vor Pfingsten fertig geworden und schon auf dem Weg zum Bundeslager!



November 2016: Die Reihe der "rot-grauen blätter" wird weitergeführt. Nummer 100 und Nr. 101 stehen zum Download zur Verfügung. Alte Nummer leider aus rechtlichen Gründen nicht mehr. >>> Hier geht's zur Nummer 101.



Der Graue Reiter 130 ist zzt. ebenfalls in Arbeit. Mit dieser Dokumentation soll das Kapitel "GRAUE REITER in der
DDR" aufgearbeitet werden. Erscheinungstermin ist für Winter 2018 geplant. Im Moment beträgt der Umfang 54 Seiten. In nächster Zeit wird es noch ein paar Fahrten in den Osten geben, um Zeitzeugen zu befragen und weiteres Material zusammenzutragen.