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  Die Weiße Rose: Willi Graf  
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Die Weiße Rose: Willi Graf

. . . Anneliese Knoop-Graf kommt als Augenzeugin ins Garbo-Kino. Ihr Bruder Willi führte sie 1942 in den Münchner Studentenkreis ein. Am 18. Februar 1943 nahmen die Nazis die Geschwister fest, kurz nach Hans und Sophie Scholl, die am 22. Februar hingerichtet wurden. Willi Graf starb im Oktober unter dem Fallbeil, nach quälenden Monaten der Verhöre. Anneliese kam nach vier Monaten Gestapo-Haft frei; die Nazis konnten ihr keinen aktiven Widerstand nachweisen.

Willi Graf, aufgewachsen in katholischem Elternhaus, schließt sich als junger Kerl dem "Grauen Orden" an, einem illegalen katholischen Jugendbund, und sitzt deshalb zwei Wochen in U-Haft. Er beginnt, Medizin zu studieren. Das Fach scheint noch am wenigsten von der Ideologie der Nazis verseucht. Seine eigentlichen Interessen gelten der Philosophie und der Literatur.

Graf trifft die Scholls, Alexander Schmorell und Christoph Probst. Er spürt, dass sie die gleichen Überzeugungen teilen. Die jungen Leute beginnen einen tollkühnen, lebensgefährlichen, aussichtslosen Widerstand gegen die Nazis. Überall in München tauchen Flugblätter auf - bis der Pedell der Uni München die Scholls am 18. Februar erwischt, wie sie Aufrufe zur Sabotage verteilen. Die Willi-Graf-Realschule in Euskirchen, dem Geburtsort der Grafs, hat das Schicksal ihres Namensgebers im Internet haarklein dokumentiert. Sie zitiert den Abschiedsbrief an Anneliese und ihre (2001 gestorbene Schwester) Mathilde: "Du weißt, dass ich nicht leichtsinnig gehandelt habe, sondern aus tiefster Sorge , und im Bewusstsein der ernsten Lage." Und: "Schließt ihr übrigen euch zusammen und habt Liebe und Vertrauen zueinander. Die Liebe Gottes hält uns und wir vertrauen seiner Gnade."



Willi Graf 1936 bei einer Wanderung mit der bündischen Jugend. Die Nazis köpften ihn 1943 als Widerstandskämpfer.

(aus: Mittelbayerische Zeitung, 17. 2. 2005)

 
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30. April 2018: Dank Kafe konnte das Buch des Grauen Reiters von 1954 digitalisiert werden. Ein Paar Seiten findet ihr dann im neuem Heft. Eventuell wird es einen Nachdruck geben!



Februar 2018: Arbeiten am neuen Heft beginnen. Thema: "Der Haddak"



Juni 2017: Der Graue Reiter 126/127/128 ist noch vor Pfingsten fertig geworden und schon auf dem Weg zum Bundeslager!



November 2016: Die Reihe der "rot-grauen blätter" wird weitergeführt. Nummer 100 und Nr. 101 stehen zum Download zur Verfügung. Alte Nummer leider aus rechtlichen Gründen nicht mehr. >>> Hier geht's zur Nummer 101.



Der Graue Reiter 130 ist zzt. ebenfalls in Arbeit. Mit dieser Dokumentation soll das Kapitel "GRAUE REITER in der
DDR" aufgearbeitet werden. Erscheinungstermin ist für Winter 2018 geplant. Im Moment beträgt der Umfang 54 Seiten. In nächster Zeit wird es noch ein paar Fahrten in den Osten geben, um Zeitzeugen zu befragen und weiteres Material zusammenzutragen.