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  Radio BR2: Jugendbewegung  
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Montag, 9. November 2015, 9.05 Uhr, Radio BR2: Jugendbewegung

Jugendbewegungen in der Weimarer Republik - Romantik und Rebellion
Autor: Markus Mähner
Jugendbewegungen - heute löst der Begriff gerne kontroverse Assoziationen aus: von nackten Blumenkindern bis hin zu reaktionären paramilitärischen Vereinigungen. Aber auch Pfadfinder kommen einem in den Sinn - mit ihrem Paradetrio Tick, Trick und Track. Doch als all jene Gruppierungen Anfang des 20. Jahrhunderts, die heute unter den Oberbegriff "Jugendbewegung" fallen, entstanden, hatten sie alle letztlich nur einen gemeinsamen Wunsch: etwas anders zu machen als die Elterngeneration. Dem militärischem Gehorsam des Kaiserreichs und dem bedingungslosen Glauben an Technik und Industrialisierung setzen sie die Werte Eigenverantwortlichkeit, innere Wahrhaftigkeit und Rückbesinnung auf die Natur entgegen. Doch diese Werte wurden sehr unterschiedlich umgesetzt - und am Ende der Weimarer Republik politisch missbraucht.

Baldur von Schirach - Porträt eines Hitlergläubigen
Autor: Bernd-Uwe Gutknecht
Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges galt er noch als Kronprinz Hitlers. Baldur von Schirach hatte sich mit dem erfolgreichen Aufbau der Hitlerjugend beim Führer sehr beliebt gemacht. Als Teenager hatte Schirach die NS-Ideologie und Person Adolf Hitler regelrecht verehrt. Mit der Zeit distanzierte sich der Reichsjugendführer und spätere Wiener Gauleiter vor allem von Hitlers Judenpolitik. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Schirach sogar von NS-Konkurrenten des Verrats bezichtigt. Hitler duldete ihn zwar weiterhin, förderte ihn aber nicht mehr. Baldur von Schirach muss angelastet werden, maßgeblich an der Verbreitung von NS-Propaganda beteiligt gewesen zu sein. Zudem hat er Hunderttausende junge Männer auf Hitler eingeschworen und auf den militärischen Einsatz vorbereitet. Die Deportation von 60.000 Wiener Juden in Konzentrationslager hat er zwar nicht initiiert, aber durchgeführt. Bei den Nürnberger Kriegsverbrecher-Prozessen wurde Baldur von Schirach zu 20 Jahren Haft verurteilt. Wenn über ehemalige Nazi-Größen diskutiert wird, wird sein Name oft nicht erwähnt -obwohl er für viele Deutsche ein Idol war, von dem sie sich nahezu blind ins Verderben schicken ließen.

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(9.9.2015)

 
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30. April 2018: Dank Kafe konnte das Buch des Grauen Reiters von 1954 digitalisiert werden. Ein Paar Seiten findet ihr dann im neuem Heft. Eventuell wird es einen Nachdruck geben!



Februar 2018: Arbeiten am neuen Heft beginnen. Thema: "Der Haddak"



Juni 2017: Der Graue Reiter 126/127/128 ist noch vor Pfingsten fertig geworden und schon auf dem Weg zum Bundeslager!



November 2016: Die Reihe der "rot-grauen blätter" wird weitergeführt. Nummer 100 und Nr. 101 stehen zum Download zur Verfügung. Alte Nummer leider aus rechtlichen Gründen nicht mehr. >>> Hier geht's zur Nummer 101.



Der Graue Reiter 130 ist zzt. ebenfalls in Arbeit. Mit dieser Dokumentation soll das Kapitel "GRAUE REITER in der
DDR" aufgearbeitet werden. Erscheinungstermin ist für Winter 2018 geplant. Im Moment beträgt der Umfang 54 Seiten. In nächster Zeit wird es noch ein paar Fahrten in den Osten geben, um Zeitzeugen zu befragen und weiteres Material zusammenzutragen.